Graz 2020

Graz Kulturjahr 2020 - Wie wir leben wollen

2020 steht ganz Graz im Zeichen der „Urbanen Zukunft“. Mit dem Projekt Graz Kulturjahr 2020 startet die steirische Landeshauptstadt Graz eine einzigartige Initiative: 2020 steht ganz Graz im Zeichen der Urbanen Zukunft und wird zum Zentrum einer umfassenden Beschäftigung mit den virulenten Fragestellungen unserer Zeit und zur Zukunft unserer Städte. Fünf Millionen Euro Fördergeld investiert die Stadt zur Realisierung von 94 Projekten aus Kunst und Wissenschaft zu den Themen Umwelt und Klima, Digitale Lebenswelten, Urbanismus und Stadtplanung, Soziales Miteinander und Arbeit von Morgen. Wohl einzigartig in der internationalen Festivallandschaft ist die ganzjährige Auseinandersetzung wie wir leben wollen, in deren Rahmen Veranstaltungen, Installationen, künstlerische Interventionen, Ausstellungen, Performances, Symposien und Events in allen 17 Stadtbezirken stattfinden werden. Die Projektauswahl befindet sich am Puls der Zeit internationaler Beschäftigung. Es sind zahlreiche Projekte dabei, die Modellcharakter beweisen und das Potenzial haben, auch über 2020 zu wirken bzw. weiterentwickelt zu werden. So auch das Projekt für die Siedlung WALD. Der Name der Siedlung ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der umgebenden Straßen: Waagner-Biro-Straße, Asperngasse, Laudongasse und Daungasse. Ein - na, sagen wir mal - Schmelztiegel der Kulturen mit entsprechendem Konfliktpotential. Das Büro für Pessi_mismus will nun das Zusammenleben mittels Kunstvermittlung in der Siedlung fördern. Die BewohnerInnen aktiv in Prozesse und Umsetzung einbinden. Mitgestalten und sich besser kennenlernen - eben „AUS DEM SCHATTEN DES WASSERTURMS“!

Laufendes update über unsere facebookseite! www.facebook.com/ausdemschattendeswasserturms

 

Der WALD-Bote zur Information der BewohnerInnen wird dabei unterstützend eingesetzt. Die erste Ausgabe wurde bereits verteilt.

Der zweite WALD-Bote wurde leider Opfer der Corona-Krise: Fertig produziert und auslieferungsbereit als überholt obsolet. Oft geht bled.

Die lang vorbereitete Ausstellung "Kunst,Kitsch und Kaffee" und das Studierendenprojekt in den Schlossbergkasematten fanden nicht statt.

Offiziell pausiert das Projekt bis zum Herbst. Hinter den Kulissen geht`s natürlich weiter: Die aufgebauten Kontakte wollen weiter gepflegt, die unterbrochenen Kooperationen neu gebaut werden. Wer ist noch da? Wer ist anders da? Welche neuen Fragen stellen sich?

Was bewirkt ein Virus in einer Siedlung? Wie verändern sich Beziehungen? Werden Begegnungen schwieriger?

Wir sind gespannt!

Ideen, Impulse, Wünsche und Anliegen gerne direkt ( 0650/ 2413764 oder via facebook)